Ganz ehrlich: Kaum ein Thema wird mir so oft gestellt wie diese eine Frage:
„Uğur, welchen Saugroboter soll ich kaufen?“
Und jedes Mal muss ich erstmal tief durchatmen. Nicht, weil die Frage nervt — sondern weil sie eigentlich falsch gestellt ist. Denn es gibt nicht den besten Saugroboter. Es gibt nur den Roboter, der zu deinem Zuhause, deinem Alltag und deinen Anforderungen passt.
Und genau darüber möchte ich heute sprechen. Ohne Marketing-Blabla. Ohne Datenblatt-Vergleich. Sondern aus der Praxis.
🏡 Dein Zuhause entscheidet — nicht der Preis
Viele schauen zuerst auf Features oder auf den Preis. Aber das ist der größte Fehler.
Stell dir lieber diese Fragen:
- Hast du niedrige Möbel, unter die der Roboter fahren muss?
- Gibt es Türschwellen oder Teppichkanten?
- Haustiere? Kinder? Chaos-Level „Real Life“?
- Willst du nur saugen — oder auch wirklich wischen?
Ich sehe ständig Leute, die sich das teuerste Modell holen… und dann feststellt der Roboter, dass er unter dem Sofa nicht durchpasst. Game over.
👉 Mein Tipp: Miss dein Zuhause, nicht nur dein Budget.
🗺️ Karten & Navigation – der unterschätzte Faktor
Viele unterschätzen die Software. Dabei entscheidet die App oft darüber, ob dein Roboter ein Helfer oder ein Stressfaktor wird.
Worauf ich achte:
- Kann ich Räume sauber definieren?
- Gibt es No-Go-Zonen?
- Wie flexibel sind Reinigungspläne?
Ein Roboter mit guter Hardware, aber schlechter Navigation fühlt sich an wie ein Smart Home ohne Automationen: technisch cool, aber nervig im Alltag.
⚙️ Wartung – der Teil, über den keiner spricht
Ganz ehrlich: Ein Saugroboter ist kein „einmal kaufen und vergessen“-Gadget.
Du musst wissen:
- Bürsten reinigen
- Sensoren sauber halten
- Mopps regelmäßig wechseln
- Staubbehälter checken
Ich sehe oft Geräte, die als „kaputt“ abgestempelt werden — obwohl sie einfach nur vernachlässigt wurden.
Und ja: Das falsche Reinigungsprogramm kann deinem Roboter schneller schaden, als du denkst.
Weitere vermeidbare Fehler und praxisnahe Tipps findest du im Video